KLINIK LINDENFELS Stefan Grüttner sucht nach Lösungen für die Standortkommune und die Region

LINDENFELS - (ai). Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner (CDU) will noch vor der Sommerpause zu Gesprächen einladen, um die ärztliche Versorgung im Raum Lindenfels nach der Schließung des Luisenkrankenhauses sicherzustellen. „Wir werden keine Zeit verlieren“, sagte Grüttner. Der Minister äußerte sich am Montag nach einem Besuch in der Eleonorenklinik im Stadtteil Winterkasten. Dorthin war er mit den beiden Landtagsabgeordneten Peter Stephan und Judith Lannert (beide CDU) zu einem lange geplanten Besuch gereist. Er nutzte die Gelegenheit, sich zur Lage zu äußern, die nach der Ankündigung des Südhessischen Klinikverbunds entstanden ist, das Krankenhaus zum 31. Juli zu schließen.

„Es muss keiner Sorgen haben, dass die ärztliche Versorgung nicht sichergestellt wäre.“ An den runden Tisch möchte Grüttner Vertreter der Stadt, des Kreises Bergstraße, der Kassenärztlichen Vereinigung, der niedergelassenen Ärzte und der Krankenhausärzte einladen. Nach der ersten Runde könnte der Landrat Christian Engelhardt (CDU) die Gesprächsleitung übernehmen, sagte Grüttner. Engelhardt hatte ein solches Angebot bereits unterbreitet. „Die Verantwortung liegt beim Landkreis“, sagte Grüttner.

Grüttner beschrieb den Weg, der zum Ende des Luisenkrankenhauses geführt hat. Sämtliche Gespräche mit möglichen Rettern seien im Sand verlaufen. Das Land habe eine Bürgschaft über drei Millionen Euro verweigert, weil das Ausfallrisiko über 50 Prozent gelegen habe. An der Entscheidung des Bürgschaftsausschusses habe sein Ministerium nicht mitgewirkt. Die Absage hatte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) unterschrieben. Das vom Chefarzt Joachim Wahlig ausgearbeitete Modell „Luise light“ sei zwar schlüssig, aber nicht tragfähig. Außerdem – so Grüttner weiter – habe „der Elan gefehlt“.

Als Lösung für Lindenfels kann sich Grüttner das von Landrat Engelhardt ins Gespräch gebrachte Medizinische Versorgungszentrum plus (MZV plus) vorstellen.

Grüttner beschrieb den Weg, der zum Ende des Luisenkrankenhauses geführt hat. Sämtliche Gespräche mit möglichen Rettern seien im Sand verlaufen. Das Land habe eine Bürgschaft über drei Millionen Euro verweigert, weil das Ausfallrisiko über 50 Prozent gelegen habe. An der Entscheidung des Bürgschaftsausschusses habe sein Ministerium nicht mitgewirkt. Die Absage hatte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) unterschrieben. Das vom Chefarzt Joachim Wahlig ausgearbeitete Modell „Luise light“ sei zwar schlüssig, aber nicht tragfähig. Außerdem – so Grüttner weiter – habe „der Elan gefehlt“.

Als Lösung für Lindenfels kann sich Grüttner das von Landrat Engelhardt ins Gespräch gebrachte Medizinische Versorgungszentrum plus (MZV plus) vorstellen.

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/lindenfels/minister-laedt-ein-landrat-uebernimmt_17008266.htm

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